Die Christoph-Graupner-Schule in Darmstadt ist eine Schule mit Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" und einer Abteilung "Körperlich-motorische Entwicklung". Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung soll dort die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Der Entwurf von Trapez Architektur beschreibt ein Gebäude, das weitgehend zweigeschossig ist. Durch die Erweiterungen an den beiden Kopfenden des Bestands entsteht ein dreibündig versetzt angelegtes Gesamtensemble, dass sich in das bauliche und landschaftliche Umfeld integriert. Die umlaufende Fassade fasst dabei das gesamte Gebäude zu einer zusammenhängenden, ruhigen Einheit zusammen.

Für die Anbauten greift der Entwurf das Konstruktionsprinzip des Bestandsbaus aus den 70er Jahre auf. Wie beim sogenannten "Kasseler Modell" trennt es die tragenden von den nichttragenden Elementen. Das ermöglicht eine hohe Flexibilität der Grundrisse und bei Bedarf einfache Umstrukturierung des Innenausbaus.

Die räumliche Organisation der Schule basiert auf einem Clustersystem mit je vier Klassen, einer gemeinsamen Mitte und Zugang zum Außenbereich

Die horizontale Organisation des Hauses ermöglicht es den Schülern, sich ohne technische oder menschliche Hilfe innerhalb ihrer Lernwelt zu bewegen. Das erleichtert den funktionsübergreifenden Unterricht.

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