Wilhelm-Busch-Schule. Neubau eines Förderzentrums auf dem Gelände des Schulzentrums Wiesenfeld in Glinde

Aufgabe war es dem Förderzentrum ein neues Haus mit eigener Identität auf dem bereits sehr heterogen bebauten Schulgelände zu schaffen. Vorangegangen ist dem Bauprozess eine Standortanalyse, die ein Baufeld zum Ergebnis hatte, das eigentlich als nicht bebaubar galt. Der Platz, direkt an der bestehende Dreifeld-Sporthalle, war bereits mit einem eingeschossige Hortgebäude bebaut. Das neue Gebäude nutzt diese Begebenheiten, indem es sich direkt an die Außenwand der Sporthalle „anlehnt“ und das Hortgebäude überbaut und integriert. Die so entstandene Neuordnung des Gesamtgefüges brachte eine deutliche Aufwertung des Schulgeländes mit sich. Räumlich und formal folgt der Neubau dem Konzept der Abstufung von öffentlichen über halböffentlichen bis hin zu intimen Lernwelten. Verschieden aufeinander gestapelte Ebenen, die von unten nach oben kompakter werden, machen deutlich, wo die Nähe zur Öffentlichkeit gewünscht und gefördert wird und welche Bereiche sich eher nach innen richten. Das macht das Nebeneinander von intensiver Kleingruppenarbeit in geschützter Atmosphäre und kommunikationsfördernder Transparenz möglich.

Glinde Wiesenfeld, Schleswig-Holstein
Auftraggeber: Stadt Glinde - Bauamt
Realisierung: 2007-2010
Fotos: Dorfmüller Kröger, Hamburg
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