Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder in Hamburg, Wettbewerb, 4. Preis

Kooperation mit CEBRA Architektur A/S, DK-Arhus

Die vor allem durch den gleichmäßigen Rhythmus großer Bauernhäuser und dem Grabensystem der Ackerfluren geprägten Marschhufendörfer hatten wesentlichen Einfluss auf den Entwurf für die Stadtteilschule Kirchwerder im südlichen Hamburg. Das traditionelle Satteldach der Region, Baumaterialien, wie Ziegel und Holz sowie der Erhalt der Gehölzgruppen mit dem Großbaumbestand bestimmen das Erscheinungsbild der Schule.
Die Satteldächer lassen leicht erkennbare Einheiten entstehen und nehmen Bezug auf die kleinteilige Gebäudestruktur der ländlichen Umgebung. Die Kombination der traditionellen mit der modernen Interpretation dieser Form betont die Rolle der Schule als kulturtragende Institution im regionalen ländlichen Umfeld.
Die einzelnen Funktionsbereiche der Schule sind in eigenen, unterschiedlich großen Baukörpern untergebracht. Ähnlich wie in ländlichen Strukturen, reihen sich diese entlang einer inneren Verteilungsachse, der „Dorfstraße“. Sie sind so gegeneinander versetzt, dass sie sich mit der umgebenden Landschaft verzahnen und vielfältige Sichtbeziehungen ermöglichen. Eine zusammenhängende Dachlandschaft aus mehreren einzelnen Satteldächern und deren Auskragungen vereint die Baukörper und Freiräume zu einem „Dorf“ aus vielen Häusern mit unterschiedlichsten Raumqualitäten. Das unterstützt die moderne Pädagogik und individuelle Lernstile. Die „Dorfmitte“, ein multifunktionaler Raum, dient als Treffpunkt mit künstlerisch-kulturellem Schwerpunkt.

Standort: Hamburg Kirchwerder
Auslober: Freie und Hansestadt Hamburg | SBH
Wettbewerb: 2012
Auszeichnung: 4. Platz
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